Brasilien auf einen Blick
Brasilien (portugiesisch Brasil) ist der flächen-
und bevölkerungsmäßig fünfgrößte
Staat der Erde und mit über 186 Millionen Einwohnern
der bevölkerungsreichste Südamerikas. Er
nimmt 47 % des Kontinents ein und grenzt (von Nordosten
gegen den Uhrzeigersinn gesehen) an Französisch-Guayana,
Surinam, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien,
Paraguay, Argentinien, Uruguay und den südlichen
Atlantik und hat so mit jedem südamerikanischen
Land außer Chile und Ecuador eine gemeinsame
Grenze. Es besitzt sowohl die größten landwirtschaftlich
genutzten Flächen als auch das größte
Gebiet Regenwald weltweit. Von seinen riesigen natürlichen
Ressourcen und der großen Menge an Arbeitskräften
gebrauch machend, ist Brasilien Südamerikas führende
Wirtschaftsmacht und nimmt eine regionale Vormachtsstellung
ein. Weil dieses Land früher eine Kolonie von
Portugal war, ist portugiesisch seine offizielle Landessprache.
Ungefähr 145 Millionen Brasilianer bekennen sich
zur römisch-katholischen Kirche, das entspricht
79 % der Gesamtbevölkerung. Damit ist sie die
größte Landeskirche der Welt. Die übrigen
Brasilianer sind größtenteils protestantischen
Glaubens. Der Protestantismus kam überwiegend
mit deutschen Einwanderern ins Land und ist dementsprechend
eher im Süden Brasiliens verbreitet. In jüngerer
Zeit gab es eine starke Zunahme protestantischer Freikirchen.
Hauptsächliche Herausforderungen
Die Wirtschaft steht noch vor großen Herausforderungen
und wichtige Reformen müssen noch angepackt werden.
Ernste Probleme wie die fehlende landesweite Infrastrucktur,
das ungleiche Verhältnis der Einkommen, der schlechte öffentliche
Dienst, Korruption, soziale Konflikte und staatliche
Bürokratie bleiben weiterhin bestehen und drohen
das wirtschaftliche Wachstum im Vergleich zu anderen
vergleichbaren Ländern zu hindern. Die internen öffentlichen
Schulden haben Rekordmargen erreicht und belasten somit
den öffentlichen Haushalt in einem viel zu großen
Maß. Steuern machen eine der größten
Einnahmequellen der öffentlichen Hand aus und
sind zu einer schweren Last für alle sozialen
Schichten sowie zu einer bedeutenden Investitionsbremse
geworden. Das augenblickliche wirtschaftliche Wachstum
befindet sich unter dem vergleichbarer Länder
Lateinamerikas und ist im Vergleich zu China und Indien
geradezu lächerlich. Von 2003 bis 2005 ist Brasilien
11 Plätze im Ranking des weltweiten Wirtschaftswachstumsindex
WEF gefallen.

Encontro com Deus befindet
sich in Cajuru einem Stadtteil von Curitiba. |
Curitiba
Curitiba ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates
Paraná. 2005 hatte sie eine Einwohnerzahl
von rund 1,757,904, während das nähere
Umfeld Curitibas aus 26 verschiedenen anliegenden
Städten bestehend, mit einer Gesamteinwohnerzahl
von 3,2 Millionen (Erhebung von Census) angegeben
wurde.
Die Stadt befindet sich 950 Meter über dem Meeresspiegel
und 105 km westlich des Hafens von Paranaguá.
Diese Informationen standen uns dank
Wikipedia zur Verfügung.
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